Martha El Kafrawy-Lenz
Bildhauer- und Keramikerin
Die 1950 geborene Lenz arbeitet als Keramikerin. Sie schafft sowohl abstrakte als auch realistische Werke, die sich durch einen eigenständigen, kraftvollen, zugleich aber auch sehr sensiblen und phantasievollen Stil sowie einen gekonnten Umgang mit Formen und Farben auszeichnen. Lenz fertigt Skulpturen sowie verschiedene Kunstobjekte mit Gebrauchsnutzen. Auch Öfen oder komplette Raumgestaltungen mit Fliesen gehören zu ihren Arbeiten. Martha Lenz war schon in jungen Jahren von der Bildhauerei fasziniert. Neben ihrem Beruf als Buchhändlerin engagierte sie sich im Laufe der Zeit immer stärker als Künstlerin. In den achtziger Jahren nahm sie an den ersten Ausstellung teil und absolvierte in dieser Zeit auch ein Studium als Gastschülerin bei Professor Wander Bertoni an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit Anfang der neunziger Jahre arbeitet sie als freie Keramikern. Ihre Werke waren bei einer Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Österreich zu sehen.

1950 In Baden bei Wien geboren
1964 - 1967 Lehre für Buch- Kunst- und Musikalienhandel in Wien
1966 Bekanntschaft mit dem Künslter und Keramiker Arno Lehmann, Salzburg
1986 Gastschülerin bei Wander Bertoni an der Universität für Angewandte Kunst in Wien
Ab 1989 freischaffend als Keramikerin und Bildhauerin tätig

Ausstellungen (Auszug):
1982 Kreative Formung - Impuls Maria Schutz
1984 Frauen ´84 - Kleine Galerie Schönau an der Triesting in NÖ
1986 Kunst und Kommunikation - Badener Sezessionstage
1993 Kirche und Kunst - Albert Schweitzer-Haus, Wien
1994 Stiegenhausfest - Clemens - Hofbauerplatz, Wien
1995 Die Sprache der Göttin - VHS Hietzing, Wien
1998 Sehnsucht nach Tier - Labyrinth, Berlin

Keramik
Kleinplastiken - Objekte/Fliessenbilder
Haltungen - Bewegungen - Kreatürliches
Art Gallery
MeL (Martha El Kafrawy-Lenz): Gedanken in Stichworten:
VerlorenGefunden

Gefässentwürfe zu VerlorenGefunden
"Gstettn sind nur dort, wo Menschen sind oder waren. Sie sind ein Ort, wo Geschichte stattgefunden hat, wo Menschen gebaut und gelagert haben. Es sind Plätze der Naturverdrängung, der Bebauung und des Raubbaues. Nun sind sie wieder sich selbst überlassen und zwischen Sand, Schutt und Erde blühen Königinnenkerzen, Disteln und Beifuss. Wenn nun wieder ein Mensch diesen Ort betritt, begibt er sich auf geschichtlichen Boden und gleichzeitig an einen Ort, wo die Natur in ihrer schönsten Mädchenhaftigkeit zurückgekehrt ist. "

"...du glaubst zu lieben und baust der Geliebten ein Haus. Sie ist aber schon weitergezogen. Hier kann Sie nicht sein. Du aber musst Häuser bauen, sonst kannst Du nicht sein."